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Für bunte Kinderzimmer und starke Identifikationsfiguren:
Die Webseite www.kleine-heldinnen.de bietet Eltern Orientierung

Die Website www.kleine-heldinnen.de will eine Orientierungshilfe im zunehmend pinken Produktdschungel für Mädchen bieten. Wer Bücher oder Filme sucht, deren Protagonistinnen nicht in erster Linie hübsch, sondern vor allem schlau und abenteuerlustig sind, oder Spielsachen, die Mädchen zum Bauen und Experimentieren ermutigen, der ist auf der Seite von Rehana Rühmann richtig.

Übersichtlich sortiert nach Altersklassen und verschiedenen Kategorien umfasst die stetig wachsende Website inzwischen 122 Bücher, 24 Filme und Serien und 20 Spielideen. Auf diese Weise können sich Suchende schnell orientieren und erhalten eine breit gefächerte Übersicht an geschlechtsneutralen und „girl empowering“-Produkten. Über Affiliate-Links ist auch der direkte Kauf der vorgeschlagenen Bücher und Produkte möglich. Neben den Kategorien für Kinder gibt es eine Rubrik für Eltern, die Bücher zum Thema Gendermarketing und Rollenvorbilder aufführt, weitere Rubriken sind in Planung.

Eltern sind genervt von Gendermarketing und einseitigen Rollenbildern

Rehana Rühmann, die Initiatorin der Seite, ist selber Mutter von zwei Töchtern im Kindergartenalter. Und als solche merkte sie schnell, dass es gar nicht so leicht ist, Bücher und Spielsachen zu finden, die Mädchen nicht auf die Rolle der hübschen Prinzessin oder Puppenmutti festlegen. „Es ist weder gegen die Farben rosa oder pink, die nun mal vielen Mädchen gefallen, noch gegen Puppen oder Spielküchen etwas einzuwenden“, stellt Rühmann klar. „Aber es gibt eben auch noch viele andere Farben, Rollen und Spielsachen, die leider oft zu kurz kommen oder ganz unter den Tisch fallen. Die Seite www.kleine-heldinnen.de möchte deshalb das Augenmerk von Eltern und anderen Suchenden gezielt auf die Geschichten und Spielangebote jenseits des Mainstreams lenken, die sonst oft schwer zu finden sind.“

Denn seit einigen Jahren ist das Gendermarketing auf dem Vormarsch, es werden wieder zunehmend Produkte „für Mädchen“ und andere Spielsachen „für Jungen“ angeboten. Dabei ist das Angebot für Mädchen auf den ersten Blick überwiegend rosa, pink oder lila, in Büchern gibt es überproportional viele Prinzessinnen und in den Spielzeugkatalogen sucht man Jungen mit Puppen ebenso vergeblich wie Mädchen mit Fahrzeugen oder Baukästen. „Dabei gibt es tolle Geschichten von schlauen Mädchen, starken Frauen und inspirierenden Vorbildern. Und es gibt schöne, neutrale Spielsachen, die Mädchen ermutigen ihre analytischen Fähigkeiten zu schulen und zu nutzen. Diese Bücher und Angebote stelle ich auf meiner Website vor“, erklärt Rühmann. „Ich möchte meinen Töchtern Vertrauen in ihre eigenen Fähigkeiten vermitteln und ihnen zeigen, dass sie alles sein können, was sie möchten: Prinzessin, aber eben auch Forscherin, Handwerkerin oder Sportlerin. Ich wehre mich gegen die Festlegung auf eine bestimmte Rolle, die durch Gender Marketing immer weiter zementiert wird. Kleine Heldinnen möchte einen Beitrag dazu leisten, dass Eltern sich die Problematik bewusst machen und ohne großen Aufwand und mehrstündige Recherche Alternativen finden können. Zur Information über das Thema Gendermarketing und Geschlechterrollen haben wir in einer eigenen Rubrik auch Bücher für Eltern, in erster Linie möchte die Website aber konkrete Tipps und Empfehlungen für Bücher und Produkte für Kinder geben.“

In England, wo Rühmann lange lebte, sind zwar einige Auswüchse des Gendermarketings extremer als in Deutschland, aber auch die Initiativen, die sich gegen diesen Trend stemmen, sind schon weiter als hierzulande. Zurück in Deutschland vermisste die junge Mutter eine Seite, die Eltern bei der Suche nach Büchern und Produkten für starke Mädchen unterstützt. Also wurde sie selbst aktiv und schuf die Website www.kleine-heldinnen.de um eine solche Orientierungshilfe zu bieten. Die Resonanz gibt ihr Recht: „Vielen Eltern gehen die einseitigen und überholten Rollenbilder in Werbung und Kinderprodukten inzwischen gegen den Strich und sie sind dankbar für unsere Empfehlungen“, so Rühmann. „Gleichzeitig schicken uns die User ihre Vorschläge und Leseempfehlungen für passende Bücher, die wir noch nicht gelistet haben. Genauso ist es gedacht: Die Seite versteht sich als Serviceangebot von Eltern für Eltern.“ Die Auswahl wird regelmäßig ergänzt, ein Newsletter informiert interessierte Eltern über neue Einträge auf der Seite oder verweist auf interessante Artikel zum Thema.

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Pressekontakt:
Andrea Eppert
Tel: 0178 5338657
E-Mail: andreaeppert@gmx.de